Thermowände rationalisieren den Bau eines Werkstattgebäudes
Das frei stehende Hallengebäude erstreckt sich auf 34,5 m Länge und ist 16 m breit. Als Gründung genügte eine Flachgründung auf Streifenfundamenten. Die Firsthöhe beträgt 7,5 m. Funktional ist das Gebäude zweigeteilt mit einer überbauten Durchfahrt. Die hallenartige Gebäudehälfte nimmt die gesamte Gebäudehöhe ein. Der andere Trakt teilt sich in Erdgeschoss und Obergeschoss auf. Dominierend ist die Verwendung von Betonfertigteilen für Wände und Decken.
Für die Wände lieferte das Baustoffwerk Rudolph Syspro-Doppelwandelemente mit einer Höhe von 4,45 m in unterschiedlichen Wanddicken. Die Außenwände sind Thermowände (6,0 cm Beton, 8 cm Dämmung, 21,0 cm Ortbeton, 5,0 cm Beton), die einen U-Wert von 0,46 W/m K erbringen. Für die Geschossdecken kamen Elementdecken vom Typ SysproTEC zum Einsatz.
Die Statik des Gebäudes musste so bemessen werden, dass die Wände die Lasten aus einem Hallenkran abgetragen können. Hierzu wurde ein Ringgurt in die Doppelwand integriert.
Die Rundung des flach gewölbten Tonnendachs hat einen Radius von 21 m. Fünf der bogenförmigen Paneele sind als Lichtschalen ausgebildet.
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