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Lebensmittelmarkt in Coesfeld

„Ausrufezeichen” über dem neuen
Lebensmittelmarkt

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Wie ein Ausrufezeichen überragt der frühere Betriebswasserturm einer Weberei das neue Dienstleistungszentrum in Coesfeld. Nach dem Niedergang der Textilindustrie hatte die Stadt vor der Aufgabe gestanden, aufgelassene Betriebsflächen einer neuen Nutzung zuzuführen. An der Borkener Straße entstand auf dem Gelände einer früheren Stoffdruckerei ein seniorenfreundliches Wohngebiet. Doch um das Coesfelder Prinzip einer "Stadt der kurzen Wege" zu verwirklichen, fehlten noch Einkaufsmöglichkeiten in Zu-Fuß-Entfernung. Nach nur wenigen Monaten Bauzeit wurde kürzlich ein neuer Lebensmittelmarkt mit angeschlossenen Servicegeschäften eröffnet: In einem langwierigen Prozess geplant, dafür aber in kürzester Zeit gebaut.

Viele Coesfelder sind froh, dass das Wahrzeichen, der markante Turm, dabei erhalten werden konnte. In Abstimmung zwischen Stadtbauamt, Investor und Planern wurde dieses Stück Industriegeschichte der Stadt in das neue Dienstleistungszentrum integriert. Altes und Neues gehen einen harmonischen Verbund ein.

Um die vorgegebene kurze Bauzeit und den Kostenrahmen einhalten zu können, aber auch um ein qualitativ hochwertiges Bauwerk mit einem Rohbau wie aus einem Guss abzuliefern, kamen die Entwurfsverfasser, ein Architektenteam aus Lüdinghausen, und die ausführende F.C. Trapp Bauunternehmung, Wesel, überein, die Wände aus Stahlbeton-Halbfertigteilen zu errichten. Beauftragter Syspro-Partner: das B. Lütkenhaus Beton & Fertigteilwerk, Dülmen. Mit ausschlaggebend war, dass Lütkenhaus für die Außenwände die Syspro-Thermowand anbieten konnte.

Gegenüber der herkömmlichen Konstruktion vergleichbarer Baukörper als Skelettkonstruktion mit Einzelfundamenten, Stützen und nicht tragenden Wandplatten werden Arbeitsgänge eingespart. Die Stützen entfallen; die bewehrte Außenschale wird mit den einbetonierten Gitterträgern zur Lastabtragung herangezogen. Günstig für den Baufortschritt: Witterungsempfindliche Wärmedämmarbeiten entfallen. Günstig für die Dauerhaftigkeit: Hinter der 6 cm dicken bewehrten Beton-Außenschale liegt die Dämmschicht - ab Werk -geschützt vor mechanischen Beschädigungen. Eine Wandoberfläche aus Beton bleibt zudem "lebenslang" vandalismusfest.

Beim Bau des Dienstleistungszentrums an der Borkener Straße in Coesfeld wurden rund 1.550 m² Doppelwandelemente und 350 m² Thermowand mit Elementhöhen bis 5 m eingebaut. Das Betonwerk B. Lütkenhaus lieferte die Wandelemente, alle in Syspro-HiQ-Qualität, binnen acht Arbeitstagen, terminlich fein abgestimmt auf den Montagefortschritt. Aus architektonischen Gründen wurden zur optischen Gliederung der Fassade Scheinfugen in die Außenwandflächen eingearbeitet. Ein farblicher Anstrich veredelt die Sichtbetonoberflächen.