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„Schnellbau” – Laborgebäude in Ulm

Betonbauteile statt Ortbeton





Zur Lösung dringender Platzprobleme in der Universität Ulm, Fakultät für Informatik, stellte das Land Baden-Württemberg Sondermittel bereit. Mit der Vorgabe "Schnellbau" sollte binnen weniger Monate ein Gebäude mit Hörsaal, Seminarräumen und PC-Pool - insgesamt 8.300 m³ umbauter Raum und rund 1.500 m² Nutzfläche - schlüsselfertig erstellt werden. Das Staatliche Vermögens- und Hochbauamt Ulm gestattete für die Ausführung der Gewerke die Suche nach Alternativen.

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Die Lösung im Team
In vorbildlicher Zusammenarbeit zwischen Staatlichem Vermögens-und Hochbauamt Ulm entstand das innovative Baukonzept. Dann kam der Generalunternehmer mit seinen Fachingenieuren in das Team. Bei der Wahl der Baustoffe und Ausführungstechniken erhielt er Spielraum für alternative Lösungen.

Der Generalunternehmer prüfte verschiedene Möglichkeiten der Vorfertigung im Detail. Statt in Ortbeton - wie ursprünglich vorgesehen - wurde das Gebäude nun mit Syspro-Betonbauteilen errichtet. Also Halbfertigteile, die auf der Baustelle nur noch vergossen werden müssen. Ausschalfristen spielen dabei keine Rolle mehr. Lieferant: Syspro-Partner Hermann Rudolph Baustoffwerk GmbH, Weiler-Simmerberg (Allgäu).

Die Thermowand
Das Umplanen auf die Thermowand bringt zusätzliche Zeit- und Handlingvorteile, da mehrere zeitaufwändige, witterungsabhängige Arbeitsschritte einfach "wegrationalisiert" werden. Bei den Thermowandelementen ist die Dämmung bereits ab Werk integriert - daher braucht bauseits kein Wärmedämmverbundsystem mehr aufgebracht zu werden. Die Wandelemente werden lediglich montiert, mit einander verbunden und mit Ortbeton verfüllt - fertig.

Verschiedene Wandhöhen
Beim Bau des Lehrgebäudes erwies sich ein weiterer Vorteil der Syspro-Betonbauteile als sehr nützlich: Verschiedene Wandhöhen, auch hohe Wände lassen sich damit problemlos herstellen. Das Gebäude hat eine Attikahöhe von 9,8 m. Der Trakt mit Seminarräumen besteht aus zwei Geschossen. Der Hörsaal geht jedoch über die ganze Gebäudehöhe.

Ästhetik pur
Die Oberflächen der Betonbauteile entsprechen den hohen ästhetischen Anforderungen von Sichtbeton. Ein Putz war deshalb weder im Außen- noch im Innenbereich erforderlich. Ein architektonisch besonders reizvolles Detail: Die Fassade ist grün gestrichen und mit einem transparenten Segel aus vorgespanntem Edelstahlgewebe ausgestattet.

Zufriedener Bauherr, zufriedene Nutzer
Seit 22.04.2002 in Betrieb erfreut sich das Lehrgebäude bei den Benutzern großer Beliebtheit. Die Ästhetik des Gebäudes, die Atmosphäre der Innenräume und die Ausstattung nach dem Stand der Technik tragen dazu bei. Die Verwendung von Thermowänden machte sich ebenfalls bereits kurz nach Eröffnung positiv bemerkbar: Trotz heißer Sommertage war es im Lehrgebäude angenehm kühl.

In nur sieben Monaten erfüllte der Generalunternehmer die Erwartungen des Bauherren voll und ganz: kurze Bauzeit, ästhetische Qualität und Benutzerfreundlichkeit...