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Passivhaus mit Syspro-Lochfassade Energieexperten bauen mit Beton
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Wenn Energieexperten für den Eigenbedarf planen und bauen, dann liegt es nahe, dass sie mit gutem Beispiel vorangehen. So geschehen bei der Firma Pro Solar Energietechnik GmbH im oberschwäbischen Ravensburg. Das neue Firmendomizil, ein Verwaltungsgebäude für 60 Angestellte mit angegliederter Produktions- und Lagerhalle wurde konsequent als Passivhaus realisiert - eine konventionelle Heizung gibt es nicht! Denn Menschen, Computer und Beleuchtung geben mehr als genug Wärme ab.
Die gebäudetechnische Feinplanung ließ erkennen, dass die energiegünstige Kühlung die eigentliche Herausforderung darstellte. Heraus kam ein ausgeklügeltes CO2-neutrales Energiesystem aus solarer Energiegewinnung, Sonnenschutz, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Holzpellets-Zusatzheizung für den tiefsten Winter und - als Voraussetzung für das Funktionieren des gesamten Konzepts - zielgenauer, luftdichter Ausführung der Gebäudehülle. Die Speichermasse des Betons trägt beim sommerlichen Wärmeschutz zur passiven Kühlung bei.
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Die Syspro-Mitgliedsfirma
Rudolph Baustoffwerke GmbH, Weiler-Simmerberg/Allgäu, lieferte die vorgefertigten Betonbauteile für die Lochfassade. Bereits in der Planung waren die Ausführungsvarianten so weit vermindert worden, dass kostengünstig größere Stückzahlen gefertigt werden konnten. Syspro-Fassadenbauteile bringen dank hoher Fertigungspräzision weitere Eigenschaften mit, die das Energiekonzept des Passivhauses effektiv und kostengünstig machen. Alle Anschlüsse wie etwa im Fensterbereich ließen sich problemlos mit der nötigen Dichtigkeit herstellen. Die Betonoberflächen sind absolut planeben und glatt; beim Bau des Pro-Solarverwaltungsgebäudes sparte man sich daher Putz und Estrich, die einen zusätzlichen Feuchtigkeitseintrag bedeutet hätten. Die Wände erhielten einen dekorativen Anstrich, und der Teppich wurde direkt auf den Betonboden verlegt.
Das neue Verwaltungsgebäude wurde in einer Bauzeit von nur fünf Monaten fertig gestellt.
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