Passivbau
Passivhaus in Sichtbetonqualität

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Thermowand für Passivbau zertifiziert

Elementbauweise fördert Klimaschutz

Mit kerngedämmten Elementwänden zum Passivhaus

Ein Zertifikat des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e. V. (FIW), München, bescheinigt den Elementwänden der Bauart „SysproPart thermo“ die Eignung für Niedrig- und Passivhäuser. Diese Bauweise ermöglicht vergleichsweise schlanke Wände mit einer Gesamtdicke von 40 bis 42 cm und einem U-Wert von beachtlichen 0,15 W/(m2•K).

Die Thermowand gibt es für Wanddicken von 24 bis 46 cm. Nun wurde eine Variante speziell für den Bau von Passivhäusern entwickelt und vom Forschungsinstituts für Wärmeschutz e. V. begutachtet. Der Wandaufbau:
– 5 cm Innenschale aus Beton C25/30,
– 20 cm Kerndämmung PU WLG 024,
– 8 bis 10 cm Ortbetonkern C20/30
– 6 bis 7 cm Wetterschale aus Beton C25/30

Der U-Wert beträgt rechnerisch exakt 0,147 W/m2•K. Die Bauweise mit der Thermowand ergibt eine im Vergleich zu anderen Bauweisen – etwa aus schwerem Mauerwerk mit dickem WDVS – schlanke Wand mit entsprechenden Vorteilen beim Verhältnis überbaute zu nutzbare Fläche.

Die Sohlplatte sollte auf eine Dämmung aus mindesten 10 cm Extruderschaum betoniert werden. Zur Abdichtung der Arbeitsfuge zwischen Sohlplatte und Wandfuß ist ein Fugenblech anzuordnen. Teure Isokimmsteine sind bei der Thermowand nicht erforderlich, denn die Wandelemente werden im Mörtelbett versetzt. Die Wärmebrückenverluste im Anschlussdetail Sohlplatte/Wand sind ohne zusätzliche Maßnahmen konstruktionsbedingt extrem niedrig. Ein zusätzlicher, kostensparender Vorteil ergibt sich aus der Tatsache, dass bei Elementwänden der Sockelputz entfällt.

Bei der Qualität wird nichts dem Zufall überlassen. Die Elemente werden im Werk vorgefertigt, witterungs¬unabhängig, mit geschultem Fachpersonal. Die werkseitig integrierten Dämmplatten wirken den bekannten handwerklichen Improvisationen und personellen Engpässen auf Baustellen entgegen, da der Einbau der Dämmplatten ein zielsicherer Vorgang ist, der an die Stelle der üblichen witterungsabhängigen Abdichtungs- und Dämmarbeiten tritt. Die Thermowände verlassen so in höchster Qualität das Werk. Das Qualitätsversprechen der Produzenten wird mit dem syspro-spezifischen HiQ-Gütesiegel untermauert. HiQ steht für ein umfassendes System der Eigen- und Fremdüberwachung, das strengere Maßstäbe als die geltenden Normen anlegt.

Das stärkste Argument aber dürfte die Dauerhaftigkeit sein. WDVS haben eine relativ weiche, empfindliche Oberfläche und erreichen schon nach 25 bis 30 Jahren das Ende ihrer Lebensdauer. Demgegenüber halten Thermowände mindestens 50 Jahre; ihre harte Oberfläche widersteht problemlos mechanischen Beanspruchungen wie etwa durch das Fußballspiel der Nachbarskinder.
Die Vorteile der kerngedämmten Betonbauteile kamen bisher am stärksten beim Kellerbau und im gewerblichen Bau und hier besonders beim Neubau von Verbrauchermärkten zum Tragen. Doch auch im Geschossbau, speziell im Wohnungsbau, werden nun die Einsparung von Schalungsaufwand, die witterungsunabhängige Montage und der Wegfall von Ausschalfristen als willkommene „Baubeschleuniger“ entdeckt.

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